1. Was ist <Neuron>?
Neuron ist ein neuartiger Synthesizer, der auf einzigartigen, neuen Konzepten zur Analyse, Steuerung und Resynthese von Klängen beruht. Er verwendet modernste Computer Hardware Technologie, basierend auf einem Hochleistungs-Prozessor, einem robusten Echtzeit-Betriebssystem und einer neuartigen Klangformungs-Einheit.
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2. Was steckt dahinter? Analog Modeling? Samples?
Neuron verwendet zur Erzeugung eigener Klänge keine Samples. Statt dessen werden aus Samples Modelle abgeleitet, aus denen der Originalklang neu erstellt und vielseitig verändert werden kann.
Dadurch ist es möglich, eigene Klänge zu laden, diese optimal in einen musikalischen Kontext zu integrieren oder auch zu völlig neuen Klängen umzuformen. ^
3. Was ist "Neural Network Processing"?
Künstliche neuronale Netze sind computergenerierte Strukturen, die einem natürlichen Netzwerk von Nervenzellen nachempfunden sind, ähnlich einem menschlichen Gehirn.
Doch anstatt nur einen einzelnen Prozessor zu verwenden, um eine gigantische Datenmenge in sehr kurzer Zeit zu verarbeiten, nutzen neuronale Netze ihre parallele Struktur, um die Prozesse geschickt zu verteilen. Die Art und Weise der Verknüpfung macht es möglich, Muster in einem scheinbar chaotischen Datenstrom zu erkennen, die durch kleine Veränderungen oder Abweichungen auffallen.
Stellen Sie sich vor, wie sie eine Person durch das Betrachten aus unterschiedlichen Blickwinkeln erkennen. Genau so können neuronale Netze verwendet werden, um akustische Instrumente in ihren zahlreichen Varianten zu unterscheiden, unabhängig davon, in welchem Kontext sie gespielt oder aufgezeichnet wurden.
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4. Hat das etwas mit Granularsynthese zu tun?
Nein. Neuron arbeitet nicht mit gesampleten Klängen, so wie viele andere elektronische Instrumente oder Plug-ins. Deshalb ist Granularsynthese weder notwendig noch sinnvoll.
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5. Ist Neuron ein Sampler?
Nein. Neuron ist kein Sampling-Instrument. Obwohl Daten digital verarbeitet werden, verwendet das Neuron Audio System (NAS) keine Samples zur Tonerzeugung. Nach der Analyse der gesampleten Audiodaten wird das Sample selbst wieder verworfen und nur das daraus generierte Modell zur Resynthese Ihrer Klänge gespeichert.
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6. Was ist der Unterschied zwischen Neuron und Physical Modeling Synthesizern?
Mit Physical Modeling wird ein Instrument durch einen einfachen Resonanzkörper und eine Erregungs-Wellenform nachgebildet. Es wäre ein sehr aufwändiges Unterfangen, ein virtuelles Instrument durch Physical Modeling überzeugend und natürlich nachzubilden.
Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass Physical Modeling keine Möglichkeit bietet, einen gesampleten Klang in ein Instrumenten-Modell umzuwandeln. Ein Instrument müsste von Grund auf neu entwickelt werden, was selbst für einen erfahrenen Instrumentenbauer ein Problem darstellen würde. Ob das Ergebnis dann auch musikalisch zufrieden stellend wäre, sei dahingestellt.
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7. Was ist an Neurons Synthese "lernfähig" bzw. "intelligent"?
Neuron analysiert und erkennt Klänge, mit denen er gefüttert wird. Daraus wird ein individueller Parametersatz entwickelt, der den Originalklang beschreibt und für den Anwender in seinen Eigenschaften editierbar und ausdrucksvoll spielbar macht.
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8. Woher weiß er, welche Parameter passen?
Neuron kennt die Eigenschaften eines Klanges und wie diese mit dem menschlichen Gehör interagieren. Daraus werden die klanglich prägnantesten und für die Bearbeitung am besten geeigneten Parameter abgeleitet. Manche Parameter verändern den Klang vielleicht auf subtile Art und Weise. Andere haben dafür drastischere Wirkung.
So stehen dem Anwender ganz unterschiedliche Möglichkeiten zur Bearbeitung von Klängen zur Verfügung. Jahrelange Forschung bei Prosoniq - einem weltweit führenden Hersteller von Audio Software - sind zur Entwicklung eines Systems verwendet worden, bei dem aus jedem beliebigen Klang durch Mustererkennung und spezielle Umwandlungsverfahren ein individueller Parametersatz generiert werden kann.
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9. Ist Neuron mit einer derart leistungsfähigen Synthese nicht unglaublich schwer zu bedienen?
Wir finden, nein. Neuron wurde gezielt mit Ihnen - dem Anwender - im Sinn entwickelt. Alles basiert auf Intuition, beginnend mit den einfachsten Klangparametern bis zum logischen Signalverlauf und der intuitiven Joystick-Bedienung. Um Klänge zu editieren, muss man noch nicht einmal die Anleitung lesen. Spielen Sie einfach und verwenden Sie die Stick Controller nach Geschmack, um den Klang umzugestalten. Dabei helfen die "natürlichen" Parameterbezeichnungen, wie "Cavity" (Hohlheit) oder "Metalicity" (Metalligkeit).
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10. Welchen Zweck haben die Stick Controller?
Die Stick Controller bieten eine einfache Möglichkeit, die wichtigsten Klangparameter des Neuron in Echtzeit zu verändern. Angelegt in drei Ebenen mit je zwei Parametergruppen haben Sie viel Raum zum Experimentieren, sie es im Studio oder auf der Bühne. Dazu können Stick Bewegungen im Neuron oder in einem externen Sequenzer aufgezeichnet werden.
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11. Lassen sich Stick Bewegungen aufzeichnen?
Ja, das geht. Sowohl in den Resynatoren, als auch in der Silver Einheit können Stickbewegungen in Echtzeit aufgezeichnet und als Bestandteil des Klanges gespeichert werden. So kann auch die Position eines Klanges im Raum gespeichert und aufgezeichnet werden.
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12. Können Stick- und Wheelbewegungen als MIDI Controller übertragen werden?
Ja, selbstverständlich.
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13. Wie funktionieren die Räder?
Die Räder arbeiten als Endlosregler. Ihr Status wird grafisch durch die LED Balken daneben dargestellt. So können Hüllkurven blitzschnell dargestellt und editiert werden.
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14. Kann ich auch komplexere Hüllkurven als ADSR erstellen?
Natürlich. Es gibt eine so genannte "freie" Hüllkurve, die sich über 4 Zeiten und 4 Pegeln definieren lässt und frei zugeordnet werden kann. Auf Wunsch auch als Pitch (Tonhöhen) Hüllkurve.
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15. Wozu dient der USB Port?
Mit dem USB Anschluss kann das Betriebssystem des Neuron aktualisiert werden. Darüber hinaus lassen sich neue Klänge und Modelle von externen Speichermedien laden und sichern. Die Schnittstelle kann mit externen Festplatten, CDR/CDRW-Laufwerken oder sogar Festspeicher-Karten (Memory Sticks) verwendet werden. Über USB kann auch eine feste Computeranbindung realisiert werden (PC oder Mac).
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16. Warum wird nicht USB 2.0 oder Firewire benutzt?
Zur Zeit sind beide Formate noch zu teuer und durch unsere Entwickler nicht ausreichend getestet, um in einem Realtime Live Performance Instrument zuverlässig eingesetzt werden zu können. Darüber hinaus ist die Zahl geeigneter Peripheriegeräte, welche die volle Kapazität dieser Schnittstellen überhaupt ausschöpfen können, zur Zeit noch gering. Dennoch könnten USB 2.0 oder Firewire in Zukunft als Option angeboten werden, wenn ausreichend Testerfahrung vorliegt.
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17. Warum sind die Anschlüsse seitlich angebracht?
Das ist zunächst einmal eine Design-Entscheidung... wir wollten die Rückseite des Instruments so elegant wie möglich gestalten. Auf der Bühne sieht das Publikum nur eine wellenförmige Aluminiumleiste, geziert von unserem orange-rotem, leuchtenden Logo. Außerdem sind Anschlüsse an der Seite leichter zu erreichen und besser zu überprüfen, als jedes Mal um das Instrument herum gehen zu müssen.
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18. Was ist das große, rote Ding auf der Rückseite?
Das ist unser Logo und außerdem der Netzschalter. (Ach ja, und er arbeite verzögert und ist daher gegen unbeabsichtigtes Auslösen geschützt).
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19. Ist Neuron erweiterbar?
Ja. Neuron kann mit zusätzlich RAM ausgestattet werden. Weitere Optionen - wie das ADAT Digital Audio Interface - sind auf Wunsch erhältlich. Details dazu finden Sie in unserem Zubehörkatalog.
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20. Sind die Audio-Ausgänge konfigurierbar?
Ja. Alle Audiosignale lassen sich den sechs Einzelausgängen dynamisch zuordnen. Dies geht von 6-fach Mono bis hin zu echtem 5.1 Surround.
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21. Brauche ich Multisamples, um einen natürlichen Instrumentenklang zu erzeugen?
Da Neuron kein Sampler ist, hat er auch nicht die mit Samplern verbundenen Schwachstellen. Deshalb lässt sich schon ein einfacher Klang über einen großen Tastaturbereich spielen, ohne dass er an Natürlichkeit verliert.
Natürlich lassen sich mehrere Klänge auch über die Tastatur verteilen. Dies wird zum Beispiel bei Drumkits und Percussion Sets wichtig, kann aber auch für akustische Instrumente verwendet werden. Dies bietet sich an, wenn sich die tiefen und hohen Lagen klanglich stark voneinander unterscheiden. In diesem Fall könnte auch ein separates Modell zu Hilfe genommen werden.
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22. Wie ist die Struktur des Neuron mit "konventionellen" Analogsynthesizern zu vergleichen?
Die Neuron Stimmenarchitektur ist der eines Analogsynthesizers nicht unähnlich und doch verschieden. Während die Synthese an der Quelle ganz anders ist, finden sich doch in der Folge die typischen Elemente wie Hüllkurven, Filter und Effekte. Sie werden jedoch feststellen, dass komplexe Klänge schon in den Resynatoren entstehen können und Filter im Gegensatz zu einem analogen Synthesizer eine weniger essenzielle Rolle spielen.
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23. Was ist ein "Resynator"?
Ein Resynator ist der Grundbaustein eines Neuron Klanges. Er bildet einen Klang aus der gespeicherten Modellbeschreibung. Beide Resynatoren lassen sich im Blender mischen und dadurch noch einmal zusätzlich variieren.
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24. Warum gibt es zwei Resynatoren?
Jede Neuron Stimme verfügt über zwei Resynatoren. Das bedeutet aber nicht, dass Sie diese auch brauchen. Zwei Resynatoren ermöglichen komplexe Morphing-Klänge oder Kreuzmodulationen, aber auch einfache Layer-Sounds.
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25. Was ist der Unterschied zwischen "Scape" und "Sphere"?
Scape und Sphere sind einfach zwei verschiedene Parametergruppen innerhalb des Resynators. Während "Scape" alle Klangattribute beschreibt, die mit der tatsächlichen Klangquelle zu tun haben (so wie die schwingenden Stimmbänder), bezieht sich "Sphere" rein auf die klangformenden Komponenten (wie Ihr Mund, die Zunge, der Rachenraum).
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26. Wozu dient der "Blender"?
Das Blender Wheel kombiniert zwei Klänge, die in den beiden Resynatoren erzeugt werden. Diese Kombinationen reichen von einfachen Mischungen beider Quellen bis hin zu komplexen strukturellen Interaktionen zwischen den Sounds. So können Sie beispielsweise eine Pianosaite durch den Korpus einer Flöte spielen, oder dynamisch zwischen den beiden Instrumentenmodellen morphen.
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27. Wie kann man einen Synthesizer überhaupt programmieren, wenn alles so offen und variabel ist?
Wie andere Synthesizer auch, besitzt Neuron vorkonfigurierte Funktionen, die vom Anwender jedoch verändert werden können. Neuron sucht sich intelligent einen Parametersatz aus, der den Klang am besten beschreibt und kontrollierbar macht. Wenn Ihnen diese Auswahl nicht gefällt, können Sie alles nach Ihrem Geschmack verändern und anpassen.
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28. Bietet Neuron auch Analog Modeling?
Nein. Neuron ist kein "virtueller Analogsynthesizer", obwohl seine Filter von analogen Vorbildern abgeleitet sind und dadurch auch die typischen analogen Sounds erzeugt werden können.
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29. Gibt es auch Resonanzfilter?
Ja. Neuron bietet einen 12db/Oct. (2-Pol) und einen 24dB/Oct. (4-Pol) Filter mit Resonanz.
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30. Welche Art von Effekten sind integriert?
Neuron bietet eine ganze Fülle an Effekten mit echter Stereo-Bearbeitung und 32-bit Auflösung. Dazu gehören Effekte wie Chorus, Flanger, Hall, Delay, Distortion und viele andere.
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31. Was ist "Silver"?
Silver ist die Filter/Effekt Einheit im Neuron. Sie heißt Silver, weil ein bereits komplexer Klang hier "veredelt" wird, und nicht - wie bei einem konventionellen Synthesizer - hier erst wirklich entsteht. Der Klang kann hier tatsächlich "versilbert" werden, auf Wunsch mit traditionellen Filtern oder mit zeit- und tonhöhenbasierten Modulations-Effekten.
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32. Was ist ein "Slicer"?
Dies ist die Modulationseinheit des Neuron - ähnlich einem LFO, nur viel leistungsfähiger. Hier finden sich auch unsere außergewöhnlichen 3D LFOs.
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33. Was sind "3D LFOs"?
3D LFOs modulieren den Klang in einem dreidimensionalen Raum. Dazu muss die Surround Option eingeschaltet sein.
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34. Wozu dient die "Surround" Taste?
Die Surround Taste aktiviert den Surround Mode des Neuron Synthesizers. Dabei wird die Effektsektion abgeschaltet und die Einzelausgänge als 5.1 Ausgänge konfiguriert. Der Stick Controller wird zum Surround Panner.
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35. Wie viele Stimmen hat Neuron?
Das kommt besonders auf die Komplexität des gespielten Klanges an. Üblicherweise ist Neuron 8-stimmig bis maximal 32-stimmig polyphon. Dies wird im Basic Settings Menu ausgewählt.
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36. Ist Neuron multitimbral?
Ja. Neuron hat 4-fachen Multimode.
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37. Kann ich externe Audiosignale direkt mit Neurons Synthese-Engine bearbeiten?
Die ist als Option geplant, wird aber in der ersten Softwareversion noch nicht verfügbar sein.
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38. Welche Sampleformate werden von Neuron gelesen?
Neuron liest keine Samples. Alle Samples müssen analysiert und in NAS Modelle umgewandelt werden, bevor sie im Neuron gespielt werden können. Dies vorangestellt sei gesagt, dass praktisch alle gängigen Standard Audioformate zur Analyse/Umwandlung geeignet sind. Idealerweise liegt das Rohmaterial als 24-bit/44.1kHz AIFF oder WAV Datei vor.
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39. Müssen Samples vorher geloopt werden?
Die Neuron Editing Software wandelt alle Sounds in Neuron Model Dateien um. Die Umwandlung geschieht streng nach Vorgabe. Hat der Originalklang eine Loop, dann werden diese Informationen beibehalten. Tastaturzonen können vom Anwender zugewiesen werden. Soll der Klang perfekt klingen, dann muss die Loop vorher auch schon perfekt sein.
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40. Klingt das Modell anders, als das Original Sample?
Das hängt von der Komplexität des Modells ab. Dieser Parameter wird im Analyseprozess gesetzt. Mit voller Komplexität und unter idealen Bedingungen wird sich das Ausgangssignal nicht vom Eingangssignal unterscheiden.
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41. Gibt es für Neuron Editierprogramme?
Es wird Editierprogramme für Mac und PC geben, die bei der Erstellung von Modellen und bei der Verwaltung von Klängen helfen kann.
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42. Kann ich einen Computermonitor anschließen?
Nein. Neuron hat keinen Monitoranschluss. Sie können den USB Anschluss zur Verbindung mit einem Computer verwenden und dann geeignete Bearbeitungssoftware nutzen.
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43. Welche externen Speichermedien können verwendet werden?
Da gibt es viele Möglichkeiten: externe Festplatten, CD-Brenner, USB Memory Sticks, etc.
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44. Hat Neuron 16-bit oder 24-bit?
Neuron hat eine interne Auflösung von 32-bit (Fließkomma). Die Audioausgänge haben 16-bit. Da jedoch alle internen Berechnungen mit 32-bit Fließkomma-Genauigkeit geschehen, bleibt die volle Auflösung durch alle Bearbeitungsstufen erhalten, ohne jede Beschneidung oder Requantisierung.
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45. Unterstützt Neuron 96kHz?
Nein. Neuron gibt alle Klänge mit 44.1 kHz wieder.
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46. Basiert Neurons Klangerzeugung auf Custom DSP Chips?
Neurons DSP Einheit nutzt einen 32-bit Fließkomma-Prozessor mit einer enorm hohen Taktfrequenz von 1.2 GHz. Da die Klangerzeugung sehr rechenintensiv ist, sind die Hardwareanforderungen dementsprechend hoch.
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47. Ist die Neuron Software aktualisierbar?
Ja. Das Neuron Betriebssystem kann vom Anwender selbst über die USB Schnittstelle aktualisiert werden. Informationen dazu finden sich in der Bedienungsanleitung.
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48. Kann ich Neuron auf der Bühne einsetzen?
Ja, natürlich. Das Neuron Betriebssystem ist auf schnelle Echtzeit-Bearbeitung ausgelegt und kann auch unter erschwerten Live-Bedingungen zuverlässig eingesetzt werden. Die intuitive Benutzeroberfläche eignet sich ideal für den Bühneneinsatz.
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49. Wie kann ich Neuron im Studio einsetzen?
Neuron lässt sich perfekt in jede vorhandene Studioumgebung integrieren. Alle wichtigen Schnittstellen wie digitale und analoge Audio-Ein- und Ausgänge sind vorhanden, ebenso wie eine vollständige MIDI Implementierung mit Echtzeit-Steuerung und die Computeranbindung über die USB Schnittstelle.
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50. Wie kann ich Neuron im Post Production Betrieb einsetzen?
Es versteht sich von selbst, dass die einzigartigen 5.1 Surround Möglichkeiten den Neuron prädestiniert für jede Art von Post Production Arbeit machen. Dies reicht von Musik und Soundeffekten bis hin zu spezieller Manipulation von vorhandenem Material. Durch Neurons Resynthese können Einzelne Instrumente genauso bearbeitet werden, wie komplette Passagen mit Dialog oder Umgebungsgeräuschen, um völlig neuartige und einzigartige Atmosphären oder Effekte zu erzeugen.
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51. Wann wird Neuron lieferbar sein?
Neuron wird ab Sommer 2002 ausgeliefert.
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52. Und was wird er kosten?
Der Verkaufspreis wird in der Basis-Ausführung bei € 4.990,00 liegen.
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53. Wird es eine Rackversion geben?
Viele Leute fragen nach einer Neuron Rackversion, einfach weil ihr Platz im Studio begrenzt ist. Dennoch halten wir das User Interface für einen essenziell wichtigen Aspekt dieses Synthesizers. Viele ergonomische Überlegungen sind erforderlich, bevor an eine Rackversion überhaupt gedacht werden kann. Mit anderen Worten: Rechnen Sie in naher Zukunft nicht mit einer Rackversion.
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54. Wird es eine abgespeckte, preiswerte Neuron Version geben?
Die Neuron Syntheseeinheit erfordert eine enorm hohe Prozessorleistung. Die gibt es aber zur Zeit nicht in einer preisgünstigen Ausführung. Im Laufe der Zeit wird sich die Technologie jedoch weiter entwickeln, was eine neuronale Synthese auf einer preiswerteren Plattform vielleicht möglich machen könnte. Dann - nur dann - wären abgespeckte Neuron Versionen denkbar.
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